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Vorstellung

Die Militärhistorische Stiftung des Kantons Zug (MHSZ) wurde 1994 auf private Initiative errichtet. Ziel der Stiftung ist es, militärhistorisch bedeutende Objekte zu erhalten und der Nachwelt verfügbar zu machen.

Ein grosser Teil der Réduit-Festungen im Kanton Zug, die in den Jahren zwischen 1941 und 1945 erbaut wurden, ist heute im Besitz der Stiftung. Der grösste Teil steht dabei der Öffentlichkeit für Besichtigungen und als Event-Locations offen.

So gehören zum militärhistorischen Erbe, welches die MHSZ übernommen hat, 13 Festungsobjekte in der Gemeinde Unterägeri, 22 in der Gemeinde Oberägeri, Anlagen von nationaler Bedeutung auf dem Zugerberg und auf der Füürschwand (Menzingen) sowie die Fliegerabwehr-Lenkwaffenstellung auf dem Gubel. Damit pflegt die Stiftung fast 75% des gesamten Festungsbestandes des Kantons und kann nun ihr weitgestrecktes Ziel umsetzen, das Festungsdispositiv aus dem Zweiten Weltkrieg möglichst umfassend und in authentischem Zustand für die Nachwelt sicherzustellen und entsprechend zu unterhalten. Die Substanz der Anlagen ist gesichert, der «Gubel» ist als Museumsanlage offen und einzelne Bunker sind bereits saniert und rearmiert.

Finanziert wird die Stiftung durch Gönner und Sponsoren, aber auch durch zahlreiche freiwillige Helfer, die beim Unterhalt mithelfen und alle das gleiche Ziel verfolgen: Das historische Erbe nicht nur in Büchern, sondern möglichst unverfälscht und in seiner Gesamtheit den nächsten Generationen weitergeben zu können.

Die MHSZ ist eine Mitgliedorganisation von Festungen Schweiz www.fort.ch

 
Eingang zum Befestiungsstand
Gestern geheim – heute Kultur